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Rene am
27 März 2010, 8:56
Beim Wechsel von Lenny zu Squeeze konnte ich anschliessend mit Snow Leopard (aktuell: 10.6.2) nicht mehr auf meine Samba-Freigaben zugreifen. Der berühmte erste Gedanke “Aber ich hab doch garnichts geändert…?” schlich sich ins Bewußtsein… ähem, na gut, zumindest nichts an der Konfiguration
. Ich hatte meine alte Konfigurationsdatei gesichert und auch testparm zeigte sich nach wie vor zufrieden damit. So war es dann an der Zeit, den Browser anzuschmeissen…
Eine kurze Recherche förderte zu Tage, dass Snow Leopard (im Gegensatz zu seinen Vorgängern) auf Passwortverschlüsselung besteht, was standardmässig in Samba nicht eingeschaltet ist und schon viele Snow Leopard-Umsteiger geärgert hat. Das alleine kann ich als Ursache aber nicht gelten lassen, schliesslich konnte ich bis gestern problemlos von Snow Leopard auf die Freigaben des Servers zugreifen – ganz ohne Verschlüsselung. Hier wird wohl eher eine Kombination aus Snow Leopard und Samba-Version für das Problem verantwortlich zeichnen.
Aber alles halb so wild, es gibt ja Abhilfe:
encrypt passwords = yes in die [global]-Sektion der smb.conf aufnehmen
- mittels
smbpasswd das Passwort der Freigabe neu setzen
Anschliessend wollte der Schneeleopard wieder mit dem Pinguin spielen.
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Rene am
27 März 2010, 2:54
Microsoft bietet ein Tool an, mit dem man einen (entsprechend großen) USB-Stick in ein Windows 7-Installationsmedium verwandeln kann. Eine praktische Sache – aber wer aus seiner eigenen Windows 7 Installations-DVD ein ISO erzeugt, bekommt von dem Tool womöglich die Fehlermeldung “The selected file is not a valid ISO file. Please select a valid ISO file and try again.” präsentiert.
Ob dieses Problem auftritt oder nicht, liegt wohl daran, wie man das ISO erzeugt hat. Wer es wie ich einfach mit dd if=/dev/foo of=bar.iso erzeugt hat, wird vor diesem Problem stehen. Die technische Erklärung dafür hat mit dem internen Aufbau des ISOs zu tun und kann bei Rafael’s Within Windows nachgelesen werden. Dort gibt es auch gleich ein Tool, um das ISO so zu modifizieren, dass es vom MS-Tool “gefressen” wird.
Die nächste Hürde ist dann die, dass das MS-Tool die Datei bootsect.exe aus dem angegebenen ISO verwendet, um den USB-Stick bootbar zu machen. Wer jetzt unter einem 32bit-Windows einen Stick für ein 64bit-Windows präparieren möchte, steht jetzt schon wieder auf dem Schlauch. Abhilfe schafft hier nur die entsprechende 32bit-Version, die man aber leider nicht bei Microsoft herunterladen kann. Diese muss man stattdessem einer 32bit-Installations-DVD entnehmen, die man hoffentlich auch noch zur Verfügung hat. Anschliessend kopiert man diese Version dann ins Installationsverzeichnis des MS-Tools, wo sie fortan automatisch gefunden und benutzt wird.
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Dirk am
9 Februar 2010, 2:47
Viele SSH-Server, verwenden inzwischen nicht mehr Port 22 als Standartport sondern, arbeiten auf einem verbogenen Port.
Da sich der Befehl Rsync idealer weise für Backups anbietet, aber selbst nicht die Möglichkeit, einen anderen SSH-Port anzugeben. Rsync bietet zwar eine Option zur Veränderung des Ports an, diese bezieht sich ausschließlich auf den Rsync-Server.
Mit diesem Trick, kann Rsync über SSH auf einem anderen Port konektieren.
rsync -avze 'ssh -p abcd' Username@entfernterSSHServer:/entfertner/pfad/auf/quell/server/ /pfad/ziel
Dabei steht abcd für den entsprechenden Port (z.B. 1234, anstatt 22 ). Der Prot wird entsprechend in der Datei /etc/sshd/sshd.conf eingestellt. Ob der SSH-Server die Quelle oder das Ziel ist spielt keine Rolle. In diesem Beispiel wird von einem SSH-Server auf ein lokales Verzeichnis kopiert. Die Rsync-Parameter sind bis auf -e austauschbar. Dabei muss -e als letzter Parameter vor ssh -p abcd stehen.
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Dirk am
26 Januar 2010, 10:46
Verbindet man sich per SSH mit einem Server macht dieser eine reverse DNS Abfrage um den Hostnamen zu der IP aufzulösen von der aus man sich verbindet.
Dies kann bei DNS Problemen oder bei vermehrten Traffic unter Umständen dafür sorgen, dass die SSH Verbindung ein paar Sekunden einfriert. Diese Reverse DNS Abfrage lässt sich jedoch in der /etc/ssh/sshd_config deaktivieren. Dazu muss folgender Eintrag in der Datein hinzugefügt werden.
UseDNS=no
Eine weitere Ursache kann auch ein ungültiger Eintrag in resolv.conf (reverse DNS-lookup) sein.
Unter Solaris sollten folgende Einträge in der /etc/ssh/sshd_config helfen.
LookupClientHostnames no
VerifyReverseMapping no
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Rene am
16 Januar 2010, 6:44
Inkscape, derzeit in Version 0.47, gehört zu meinem Standard-Softwarerepertoire, auch wenn ich es nur selten brauche. Jetzt war es seit längerem mal wieder soweit und ich musste verwundert feststellen, dass auf meinem Mac (OS X 10.6.2) “copy & paste” nicht mehr funktionierte: ein Viereck zeichnen, [Strg][C], [Strg][V] – keine Reaktion. Ich habe mir dann kurzfristig geholfen, indem ich einfach unter Windows weitergearbeitet habe. Aber das kann ich ja nicht auf mir sitzen lassen…
Jetzt habe ich mal recherchiert und die Ursache bzw. Lösung ist eine Einstellung für X11: “Pasteboard aktualisieren, wenn CLIPBOARD geändert wird” darf nicht aktiv sein.

Interessant daran ist, dass ich die Lösung aus dem Inkscape Wiki habe, das dort beschriebene Problem aber “kopierte Vektorformen werden als Bitmaps eingefügt” lautet. Das dürfte wohl daran liegen, dass sich der beschriebene Fehler auf Xquartz-X11 bezieht, auf meinem Rechner aber noch das Apple-X11 läuft.